Suchverhalten im Wandel – Wie wird gesucht?

Wie die meisten von euch sicher mitbekommen haben, hat Google seine Startseite etwas aufgepumpt. Der Suchschlitz ist breiter geworden (auch wenn er insgesamt nur 3 Zeichen mehr fasst) und Schriftgröße sowie Buttons sind gewachsen. Weshalb dieser Schritt?

Neues Google Design

Wahrscheinlich möchte Google die Bedienung und Lesbarkeit verbessern, gerade auch für Menschen mit einer Sehschwäche. Ich finde einen anderen, gestern angesprochenen Ansatz sehr interessant. Es wird bekanntermaßen zunehmend mit mehr als 1 oder 2 Keywords gesucht. Durch eine optisch verlängerte Suchleiste könnte auf diese Art versucht werden, den Nutzer zu einer exakteren Suchanfrage zu verleiten.

Ich merke das bereits an meinem eigenen Suchverhalten. Wo man früher noch kurz und knackig formuliert hat, nutzt man heute teilweise ausformulierte Sätze bei der Suche. Besonders bei technischen Problemen und dann auch gern mal in englischer Sprache (z.B. „wordpress plugin to exclude categories from rss feed“).

Wenn man sich bei Google Analytics die Keywords anschaut mit denen Besucher auf die eigene Seite kommen, zeigt sich ein ähnliches Bild. Vor kurzem kam jemand auf dieses Blog mit der Searchphrase „abruf der verbrauchten freiminuten iphone tmobile“ – welch schöner Long Tail.

Wenn ich allerdings auf der Suche nach einem bestimmten Produkt bin, nutze ich nach wie vor nur die nötigsten Keywords. Sofern ich überhaupt die Google Suche bemühe und nicht direkt bei meinem favorisierten Händler über die Suchmaske navigiere, oder einen Preisvergleich nutze.

Jetzt interessiert mich natürlich euer Suchverhalten. Da die vorgefertigten Antworten bei einer Umfrage nicht immer 100% den eigenen Vorstellungen entsprechen, würde ich mich freuen wenn ihr auch von der Kommentarfunktion Gebrauch macht.

 

Wie viele Wörter nutzt ihr im Durchschnitt für eine Suchanfrage?

View Results

Loading ... Loading ...

 

bookmarken:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Netvibes
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Webnews.de
  • Yigg

Post to Twitter

Related posts:

  1. PageRank Update Juni 2009
  2. Umfrage: Eure Top 3 SEO/Web Experten
  3. Google Betriebssystem – Google Chrome OS
  4. Twitter räumt auf
  5. Putpat – Musikfernsehen deluxe

  • Ich nutze eig. je nach Suchbegriff auch mal die boolschen Operatoren oder auch die Zusammenfassungen von “Keyword Keyword [..]” usw.

    ReplyReply
  • Ich nutze meist auch mehrere Worte 4-5. Arbeite aber auch wie mein Vorredner mit Operatoren. Alles andere bringt kaum befriedigende Ergebnisse.

    ReplyReply
  • Kommt immer darauf an was man sucht, anfangs mit 3-4 “Einschlägigen” stichwörtern kommt zu viel müll werden noch ein paar “Eigenschaften” angehängt.

    Beispeil ich suche ein Joomla Addon für Popups:
    (Insofern ich nciht direkt auf extensions.joomla suche)

    1. Joomla Popup modul
    Kommt zu viel
    2. Joomla Popup Modul Ajax
    oder
    3. Joomla Popup Ajax Modul
    oder
    4. Popup modul komponente Joomla 1.5

    ….
    Bis sich was gutes ergibt :-D

    ReplyReply
  • Ich benutze eigentlich bei fast jeder Suche mehr als 5 Wörter, wenn es nicht sogar ein kompletter Satz ist. Wie die beiden vor mir, verwende ich zuätzlich noch die boolschen-Operatoren.

    ReplyReply
  • Die richtige Mischung macht´s. Ich habe festgestellt, dass bei unspezifischen Suchen ein einziges Wort reicht und ein gutes Ergebnis immer an erster Stelle steht. Will man aber etwas spezielles Wissen, dann muss man schon mal 3 bis 5 Wörter eingeben.

    ReplyReply
  • die gewohnheit lässt mich immer noch die wichtigsten keywords aus meinen fragen extrahieren. wörter wie “ist”, “das”, “damit” haben früher zu wahnwitzigen ergebnissen geführt. ich lasse sie heute noch weg.

    ReplyReply
  • Ausformulierte Sätze bringen derzeit so gut wie nie passende Antworten. Umso mehr Wörter für eine Suche verwendet werden, umso mehr sieht man auch die Problematik, dass Suchmaschinen eigentlich gar nicht verstehen, was der User von Ihnen will.

    Weder User, noch die Webseiten werden derzeit wirklich von Suchmaschinen verstanden – Im Endeffekt befinden wir uns auf dem IQ von vor 10 Jahren, nur dass manuell programmierte Filter mehr Müll heraus spülen.

    ReplyReply
  • Hmm, da sehe ich mal wieder, dass ich mit 3-4 Wörtern nicht anders als die Mehrzahl bin. Das wird wohl das Geheimnis sein, weshalb ich schneller Infos im Netz finde als meine Frau :-)

    ReplyReply


Nofollow-Frei ab dem zweiten Kommentar!

Für'n Avatar gibt's Gravatar!